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Jeden Tag… Hilfe, bei mir wohnt ein Mann im Schrank!

In Gute Tat on 30. Oktober 2009 at 2:13 pm

eine gute Tat.

Heute „hinsehen“:

Ja, man könnte es als eine prikäre Situation beschreiben, in die sich Jean-Pierre (Name von der Redaktion aus Gründen geändert, die wohl etwas mit dem Urheberrecht zu tun haben könnten, als auch indirekt und besonders kritisch auf die Geschehnisse zwischen Philipp und Frau Schweitzer betrachtend) da hineingebracht hat. Aber hat er das nicht selbst zu verschulden? Nicht durch sein Tun und Handeln sich selbst dahin gebracht? Nein?

Teils teils, so die Fachwelt einstimmig. Schließlich hat er das Skript dazu selbst verfasst. Der Rest sei … Geschichte.

Ein wunderbar amüsanter Werbefilm aus dem Hause Canal+, voll Hingabe iszeniert. Für all jene, die immernoch nach einer schnittigen Erwiederung auf die Frage : „Warum brauchen wir eigentlich sowas wie Storytelling?“ suchen. Hier also eine Möglichkeit zur Antwort….

via gefunden auf nom nom nom

Drei – Freitag

In Wohltat on 30. Oktober 2009 at 1:57 pm

Es ist Freitag geworden. Ein toller, mit durchaus sonnigem Gemüt und einem Hang zum Positivismus. Es hätte auch ein Donnerstag werden können – meinten die Ärzte. Allesamt waren sie sich uneinig. Aber als er dann kurz vor 9 das Licht die Welt erblickte, erschien es dann doch eindeutig. Freitag also.

Ein Paradoxon:

Freitag freut man sich aufs Wochenende, welches man am Montag hinter sich gebracht geglaubt hat.

„Die Zeit“ lässt, durch ihren Umfang, einem selbst keine Zeit zum Leben.

Wenn man Freitag Abend eine gute Flasche Wein trinkt, erinnert man sich am darauffolgenden nicht mehr an den Namen desselbigen.

In Sachsen ist morgen am 31. 10. Feiertag. Reformationstag. Frei nach dem Motto: Wenn schon alle frei haben dürfen – dann doch aber am Wochenende. Heut ist aber noch der Freitag – also noch die Zeit, Forderungen für die morgendliche Reformation zu formulieren. Schließlich möchte man ja nicht ohne Grund belohnt werden. Oder ist es die Belohnung für die anstehende politische Reformation durch die Wahl? Das Stühlerücken im Bundestag? Warum wurde das eigentlich nicht bei Phoenix übertragen? Als Bild hat es doch durchaus etwas tragendes. Das was der Bürger der Politik beizufügen hatte, ist da in seiner direkten, krassesten Konsequenz zu begutachten gewesen… hätte ja passieren können.

Freitag also. Noch Freitag. Belassen wir es dabei.

Und wünschen von dieser Stelle, ein schönes Wochenende.

Zwei – Radiowellenreiten.

In Wohltat on 29. Oktober 2009 at 2:32 pm

Es ist scheinbar ein ungeschriebenens Gesetz, dass man, wenn man die Ballungsräume der Städte in Deutschland verlässt, keine „vernünftigen“ Radiosender mehr zu hören bekommt.

Kaum hat man zum Beispiel das Dreieck Potsdam in Richtung A9 verlassen, so ist man auf Gedeih und Verderb der Austrahlungsstärke von den in Berlin ansässigen Stationen angewiesen. Und das nur, um im Kreis Dessau dann doch dem zu starken Rauschen aus den Lautsprecher Einhalt gebieten zu müssen. Ja, es ist eben dieser Moment, der einen spontan einen Fluch ausstoßen lässt. Wer kennt das nicht. Das Selbige lässt sich auch in Köln oder Hamburg beobachten – auch wenn es nicht für einen Berliner verständlich, trotzdem ein Equivalent ist.

Nach eben diesem Schock kann man dann getrost in Verzweiflung versinken, oder sich den, in weiser Vorausicht mitgenommenen MP3 Spieler siegesgewiss anschliessen. Sollte dieser nicht zur Hand sein, so scheint die nun folgende Stille dann irgendwann doch so bedrückend, dass man irgendwann, spätestens in Höhe Hof doch den vermalledeiten Knopf auf „an“ drückt. Ist das nicht der einzige Grund, warum ein Sender wie Deutschlandfunk überleben kann? Als einzige Alternative im Kampf um die Pop-Verseuchte Zuhörerschaft bleibt er ja meist die einzige Alternative…

Sollte man dann doch in den Einzugsbereich eines ach so vertrauten Lokalsenders zurückfinden, so erwartet einen das Gefühl von Glückseligkeit. Das kann allerdings nicht so gewollt sein. Deshalb ein Tip, speziell für die A9 ab Dessau bis Hof.

Radio Appollo.

Ja, es gibt sie doch. Die Perlen im Ozean der privaten und pseudo-öffentlichen Sendern ausserhalb der großen, verwöhnten Metropolen. Sie sind einen Blick wert.

Das nur so am Rand.

Trotzdem ist es schön, wenn man sich ab Dessau Richtung Berlin wieder auf etwas freuen kann.

Radio Eins.

Eine Huldigung.

Jeden Tag…

In Gute Tat on 29. Oktober 2009 at 2:15 pm

eine Gute Tat.

Heute „Hingehen“:

Der Hinweis auf eine Theaterinszenierung einer freien Gruppe von Schauspielern aus Berlin:

“Für eine bessere Welt” – Autor: Roland Schimmelpfennig

Premiere: 04.11.2009 – 20.00 Uhr
weitere Vorstellungen: 05.-07.11./ 10.-14.11./ 17.-20.11. jeweils 20.00 Uhr
Ort: Theaterhaus – Wallstr. 32 – Haus C – 10179 Berlin

Der Schauplatz – ein Dschungel. Wir erleben eine Gruppe von Männern und Frauen, die als Soldaten in einen endlosen Krieg verwickelt sind. Es fehlen Wasser, Nahrung, Munition und eindeutige Gegner.

Die Frage nach ‘Warum’ und ‘Wofür’ stellt sich schon lange nicht mehr…

Für eine bessere Welt - R. Schimmelpfennig
theaterinmitte

Hier geht es zur Webseite des Ensemble.

Alles Gute von dieser Seite und viel Erfolg bei der Premiere am 5. 11. !

 

Eins – das Thema

In Wohltat on 29. Oktober 2009 at 1:14 pm

Der erste Sinn der mir in denselbigen kommt, während ich mich nach nunmehr drei Anläufen dazu entschloss, endlich, meine Zeit vermehrt dem schreiben zu widmen, liegt in der Übung von Wahrnehmung.

Also wird alles was ich von nunan hier in diesem Blog fabrizieren werde nichts weiter als eine Übung sein. (Gott sei Dank) Es ist also kein richtig ernstzunehmendes Blogging. Eher ein Versuch die Wahrnehmung zu trainieren. Schön.

Das schöne ist, während man sich mit diesem Thema „Wahrnehmung“ beschäftigt fällt einem unweigerlich auf, welche Vielfalt an Institutionen in unserer Gesellschaft sich damit beschäftigen. Ich werde versuchen diese hin und wieder einmal einfließen  zu lassen, Anregungen zu Spielen zu geben – die hinterfragen – und spannende Sachen zu listen.

Allerdings ist das alles nichts weiter als eine Übung. (Gott sei Dank)

Wäre das jetzt Ernst – hätte ich niemals ein so trockenen Schreibstil verwenden dürfen…

Also dann. Auf gehts.