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Jeden Tag … St Pirelli.

In Gute Tat on 2. Dezember 2010 at 5:14 pm

eine gute Tat.

Heute: sehen.

Nach dem Schock, dass der Pirelli Kalender auch dieses Jahr wieder nur für Sachbearbeiter_innen von Großkunden des Konzerns Pirelli sein wird, gibt es nun doch noch Hilfe. Zwar nicht aus dem Hause Lagerfeld, dem in seiner diesjährigen Arbeit mit dem Reifenhersteller wirklich ein paar sehr interessante Photos zum Thema Mythologie gelungen sind, nein!, was ganz was anderes.

via stsophia.tumblr.com

Sehr zu empfehlen diese Ansammlung von Photos, Textfragmenten, auf der Seite von St Sophia, die sich irgendwie ins Bewusstsein bohren. Interessant. Allerdings nichts für schwache Nerven. In diesem Sinne. Frohes Schauen.

Die Kommentat an deiner Seite.

In Wohltat on 2. Dezember 2010 at 4:58 pm

Die tägliche Kommentat meldet sich zurück. Nach einer längeren Pause. Der Grund dafür, für das Zurückkommen ist ein ganz simpler: soviele Dinge auf der Erde wollen eine Kommentat abbekommen. Da kann man nicht länger wegsehen. Auf gehts!

Während sich die New York Times noch immer mit wikileaks Kabelsalat herumschlägt, geht das Leben in der alten Welt weiter. An dieser Stelle gratulieren wir Batman und Robin für den Gewinn der Fifa WM 2018. Das wird ein Spaß.

Dabei wird es Winter, meine Damen und Herren, für Alle, die das noch nicht mitbekommen haben. Noch zeigt sich die Stadt von Ihrer besseren Seite doch wehedem, dass die Temperaturen wieder klettern und der Ganze Mist anfängt sich in braunen Matsch zu verwandeln. Also Augen auf!

Jeden Tag…. Leidenschaft am Arbeitsplatz.

In Gute Tat on 20. April 2010 at 11:05 am

eine gute Tat.

Heute: mitfiebern.

Solche Mitarbeiter muss man haben.

Gerade gefunden. Und befunden, dass es hier reinpasst.

NIN in Berlin: LD really enjoying his work.



Der Tag an dem die Erde vergaß, sich um die eigene Achse zu drehen.

In Wohltat on 8. April 2010 at 11:55 am

Am 12. Januar wurde das Paradies Haiti von eimem starken Erdbeben erschüttert. Kurz darauf am 28.2. hat es dann auch noch eines in Chile gegeben. Nun sind die katastrophalen Auswirkungen ja bekannt. Allerdings ist EINER Tatsache irgendwie nicht wirklich hinreichender Beachtung geschenkt worden:

Beide Ereignisse haben die Erde veranlasst sich schneller zu drehen. Ja, die Erdachse wurde verschoben. Da ich aber keine wissenschaftliche Einschätzung, ob der erd-tektonisch-orientierten Auswirkungen dieses Events geben kann – gibts die hier auch nicht.

Allerdings birgt die Vorstellug einer um sich sebst hastenden Erde schon etwas Skurilles an sich.

Dialog Erde – Mond.

Erde: …

Mond: Was tust du da???

Erde: Was? Wie? Ich kann dich leider nicht verstehen, da ich mich sehr schnell drehen muss.

Mond: Na super. Erst versprichst du das ich auch was von deinem Leben abhaben kann und jetzt können wir nicht mal mehr miteinander in Ruhe reden! Und das war 1966!!

Erde: Waaaaaaassss?

Mond: Nein, dreh dich nur weiter. Du darfst ja, schließlich trägst du ja Verantwortung. Leben und das größte Geschenk von allem.

Erde:: Gescheeeeeeenkeeeeee?

Mond: Ja. Du hast ja hoffentlich nicht vergessen, dass ich dir vor einiger Zeit auch den Blauschlumpfrigen-Überekel-Spinnen-Moskito-Frosch geliehen habe. Und auf den wolltest du aufpassen. Ich hoffe nur diesem allerletzten Exemplar seiner Art im ganzen Universum ist bei dem vielen Tohuwabohu bei dir nichts passiert…

Erde: Neeeeiiiien.

(und so beschlich die Erde ein gewisser Zustand, ausgedrückt durch Nervosität, Atemnot, Schüttelfrost, leichthin auch PANIK genannt und Sie machte sich sofort auf die Suche. Deshalb folgt nun der besondere und vor Allem eizigartige Monolog der Erde zu sich selbst über das Suchen und finden der Liebe. Folglich oft Missinterpretiert und als Zeichen zur Bestätigung einer Exitenz Gottes von den einfachen Erdbewohnern missverstanden.)

„Oooooh   wiiiiiieeee    iiiiisssstt miiiiiiiirr.

(Da diese Art und Weise der Kommunikation ja schon den Mond aus der Geschichte rennen ließ, passen wir hier das Tempo des Lesers an das der Erde an. – Anm. d. A.)

mir ist so oh.

Ich suche und suche und suche.

Was suche Ich eigentlich, weiß ich noch wie dieser Frosch aussah?

Weiß ich nicht? Dann mach ich mal Licht!

Gesagt, getan, ach seht eine Sinnflut. Naja nicht das Richtige – aber tut ja auch mal gut.

Dann aber ein Stern beleuchtete Wälder und Berge,

egal ob nah oder Fern!

Hier muss er sein und wahrlich da ist der Frosch.

Wie glücklich ich doch bin das ich ihn zurückgeben kann!“

Und so geschah es, dass Mond und Erde zwar in 2 verschiedenen Geschwindigkeiten Ihre Bahnen zogen und sie einander nicht mehr verstehen konnten – doch der Frosch allein war dessen fähig. Und so übersetzte er immer mal hin und wieder wichtige Nachrichten hin und her. Bis ihm so schwindlig wurde vom vielen Übersetzen, dass er starb.

Und da wussten beide Erde und Mond:

„Zeit ist was komisches.“ Und um sich das zu sagen vergaßen Mond und Erde für einen Bruchteil der Sekunde sich zu drehen, denn sie sind höfliche Gestirne.

Jeden Tag… Spiel dir eine Meinung.

In Gute Tat on 18. März 2010 at 3:39 pm

eine gute Tat.

Heute: hingesehen.

Augen auf und aufgemerkt, was gerad passiert ist doch etwas unheimlich. Da traut sich ein Filmemacher an das Tabu „Machtspiel“ heran. Und dass auf eine krasse Art und Weise.

Was kann jetzt noch kommen? Also hingesehen und Meinung bilden. Ist das noch Kunst oder nur Voyeurismus?

Nun aber genug des Nachdenkens und noch was schönes. Ein Fundstück auch zum Thema Spielen. Die Geschichte des Golfens, eigentlich ein nicht so interessantes Thema – nicht aber, wenn Robin Williams seine Version vorträgt.

Interessen und Innen von Welt..

In Wohltat on 8. März 2010 at 4:43 pm

Was macht der Mensch von Welt heute noch nebenher? Oder besser die Frage, was kann er sich noch erlauben nebenher zu tun? Nichts und das ist schlimm. Oder ist da doch noch was?

Früher war das Leben einfacher, wenn einen Menschen die Muse stach, sprang man auf das neu erstandene Fixie, weil es ja eh gesünder und umweltverträglicher und überhaupt ist und so…. und fuhr gen Süden. Dort angekommen, schwamm man oder frau stundenlang mit den Artgenossen der Orcas um die Wette und bräunte sich im Anschluss noch etwas. Heute der Schock: Wer würde sich jetzt noch trauen das Bad mit einem Killerwal zu teilen?? Dabei sind sie doch ganz harmlos. Und so.

aboutpixel.de / glasgrün © Nadine Tinter

Nächste Möglichkeit – ein gepflegtes Pokertunier bei Wodka und Martini im Hyatt in Berlin. Ach wie schön, dass niemand weiß…. Doch, ach herrje, wer kommt denn da die Türe rein und ist sich nicht zu fein zum klaun? Und wieder ist der Tag im A* – so schnell kanns gehn und auch diese Option ist somit leider gestrichen von der Liste der begrenzten Möglichkeiten sich und andern Freude zu bereiten. Wie schlimm. Was für eine Verschwendung.

Nungut denkt man oder frau sich, man oder frau ist ja von Welt – mal sehn was es da noch alles geben tut. Gesagt getan auf dem Weg zur Bahn und hin und weg. Reisen kann ja so schön sein, denkt sich derer Reisende noch und just! im selbigen Moment – hat man die Haltestelle verpennt.

Offenheit der wilden Gegend entgegenbiedernd steigen wir aus. Wir sind schließlich scheiße verdammt nochmal kosmopolitisch und gut erzogen – und so schlimm kann es doch nicht sein!

Kann es doch. Stellt man nüchtern fest. Empfingen.

Man hatte es geahnt.

(Zur Erklärung: Empfingen liegt im Süden und kommt in den Horrorgeschichten vor, die alleinerziehende Mütter aus Prenzl`berg, die ja ehemalig aus Schwaben kommen, Ihren Schößlingen als „No-Go-Area“ mit ins Leben geben. Das gehört zum Repertoir wie Rotkäppchen und der Long Island Icetea.)

Da nähert sich aus weiter Ferne eine Gestalt, mit heller Laterne und strahlt uns an.
Immer näher und näher geraten Licht und Wärme, aus dem Fremden wird ein Einheimischer mit jedem Schritt auf neuer Erde.
Nun treffen sich die Geister, grüßen vorbildlich, wie es sich gehört und weil hier ja auch jeder jeden kennt und es sonst wieder heissen würde „Der grüßt nicht, was für ein Unhold, der ist bestimmt auch noch für die FDPDSPD – oder wie die heissen.“

Deshalb liebe Reisende seid gewarnt:
Zieht man euch den Hut
so tut ihr gut daran
habt ihr es schon vorher gleich getan.

Inspiriert durch:

Früh-Ding

In Wohltat on 25. Februar 2010 at 9:36 am

Das mit dem Früh.

Das mit dem Früh ist so eine Sache. Es ist eine der schönsten Zeiten an einem Tag. Gerade heute – denn es scheint die Sonne. Nichtsdestotrotz bietet dieser Anbeginn eines Tages auch viel Potential für Komik und Stress. Das wusste schon Shakespeare – deshalb hier eines seiner bekanntesten Frühstücke.

A: Guten Morgen…
B: Guten Morgen!
A: …
B: Was? Ist irgendwas?
A: Nö.
B: Achso, nadann ist ja gut. Ich dacht`schon.
A: Ja?
B: Naja, wegen dem VOGEL.
A: Häh? Du meinst den Kater.
B: Häh? Nein der Vogel.
A: Hier ist kein Vogel.
B: Deshalb.
A: Hier war aber auch noch nie ein Vogel.
B: …. Sicher?
A: Ja.
B: Nadann…

A: Das wars?
B: Na, wenn hier kein Vogel ist, dann wars das gewesen. Obwohl ich mir immernoch nicht sicher bin, dass hier nie ein Vogel gewesen sein soll… Wie geht es Muschi?
A: Dem Kater?
B: Ja.
A: Gut.
B: Aha –
A: Reichst du mir mal bitte das Streusalz.
B: Klar.
A: Miau.
B: ?
A: Kleiner Scherz.
B: So? Gute Nacht.
A: Gute Nacht.

– ENDE –

Jeden Tag .. Südfrüchte.

In Gute Tat on 9. Februar 2010 at 9:21 am

Eine gute Tat. Heute: Südfrüchte.

Weiter, höher, schneller. Die Maxime der heutigen Zeit gehen mir gerade irgendwie am Allerwertesten vorbei. (Kein Wunder, es ist ja auch so verdammt morgens und der Kaffee schmeckt auch nicht mehr so wie früher.) Deshalb heute ein Tip für Alle, die das Leben noch nicht genug hatte:

Wie charmant!!
Das diese Ein-Mann Ein-Frau Band höchstwahrscheinlich aus Gefilden kommen, wo es wärmer ist, hat man bestimmt sofort erraten. Das es sich dabei allerdings um eine Pazifikregion handelt, bestimmt nicht…


Wie?
Abgeschrieben?
Ich?

Nein!! Das würde mir niemals… Also. Gut, so ein Buch zu schreiben ist auch viel Arbeit aber… Nein, kopiert? So richtig Copy Paste und so? … Und dann auch nichts gesagt? … Nagut. Also ich geb es zu. Inspiriert hierdurch ist dieser Artikel zustandegekommen. Ich möchte aber nochmal betonen, dass zu keiner Zeit die Absicht eines Abruckens des Videos vorlag. Ehrlich.

Hätten wir das endlich geklärt.

Nadann, auf in den Tag.

Über das Träumen…

In Wohltat on 8. Februar 2010 at 11:16 am

Jemand sagte einmal, dass das Träumen einem guten Kommentat ähnelt. Aha. Es verarbeitet also Dinge die passé sind und fügt Ihnen uns-eigene Aspekte und Wertigkeiten hinzu. Na dann trifft es sich ja gut, dass hier mal der Traum behandelt wird.

Der Traum ist also auch ein Spiegelbild unserer selbst. Na toll. Sagt ja dann schon viel aus, wenn fliegende Affen darin regelmäßig die Hauptrollen spielen. Nun gut – es gibt ja auch Dinge – und das ist das wirklich erstaunliche -an die man sich nicht mehr erinnern konnte, wollte, sollte. Und dann sagt der Traum : Uaaaah! Nichts da!

Und zack! ist man wieder drin in der Situation – mit allem was dazugehört. Dabei ist es doch überraschend was das Unterbewusstsein so alles zu Tage befördert. Stichwort: fliegende Affen (wo auch immer die her sind) aber auch durchaus erschreckenderes. Was mich persönlich daran immer wieder schockiert ist die Detailtiefe mit der diese Träume frech zu Werke gehen, sich ohne vorherige Ankündigung selbst ins Leben zurückrufen. Kleine nette, lustige, fiese Dinge, die sich Nacht für Nacht zurück ins Oberbewusstsein schleichen und da Radau machen. Jippieh Jippieh Yeah.

Und das soll dann erholend sein? So richtig entspannend? Wenn man sich nach dem Aufwachen denkt: Oh Gott, jetzt erstmal ne Mütze Schlaf – das wär gut.

Nadann Prost und frohes Träumen.

Und dann war da noch.. Stilfragen

In Werktat on 24. Januar 2010 at 1:16 pm

Gerade tobt in der Stadt ja ein Rummel um Mode und Essen. Wobei sich ja beide Themen eigentlich nicht vertragen – jedenfalls wenn man sich die ein oder andere Schau angesehen hat. Schließlich aber müssen auch Modelle Essen. Allerdings lässt sich darüber streiten, ob sie dafür den Weg in Richtung Messe in Kauf nehmen möchten. Und Können.

Und so war zum Kaffee und Tee, aber ohne Kaffee und Tee, am Freitag in den Columbia Club geladen worden. In einer beschaulichen Runde diskutierte man diverse Themen, die aber alle etwas mit Mode zu tun hatten. Und nicht mit Essen. Das wäre ja auch dann in Bereich der Messe gewesen.

Nachdem man sich also, der freudigen Ankündigung in der Zitty folgend, für die Veranstaltung akkreditiert hatte, fing es auch schon an. 15 Uhr viel zu früh – aber im Moment ist ja eh alles immer viel zu früh. Deshalb: Augen auf und die Ohren gespitzt es reden Menschen, die irgendwas zum Thema sagen möchten. Das taten sie dann auch in mehr oder minder gebrochenen Englisch. Da hätte man sich doch gewünscht, dass irgendein Englisch-Lehrer sich erbarmt hätte und doch der 5 Minuten Crash Kurs umsonst angeboten worden wär. Naja. Neues Wort gelernt: Denim.

Denim, eigentlich serge de Nîmes (frz.= Gewebe aus Nîmes), ist ein sehr robuster Stoff in Köperbindung, aus dem später von Levi Strauss die erste klassische Jeans gemacht wurde.

Aha. Spannend. Danach zwei Vorträge zum Thema Mode und Grün-sein-wollen. Da man diesen Themen nichts mehr hinzufügen muss – lass ich das auch jetzt.

Nun Pause. Kalt war es geworden. Keine Heizpilze nur klare, kalte Luft, die einem vor dem Eingang entgegen schlug.

Dann kam die Kür: Modephotographie.

Ein dynamischer Herr stellte sein Büro vor. Dabei ging es zu meinem Erstaunen auch um das Thema Retusche. „Super-Model-Filter“ aber gut. Und nicht zu meinem Erstaunen um das Thema kreativer Freiraum innerhalb von Auftragsleistungen. Jaja. Das leidige Problem. Der beste Satz aus dem Vortrag war die Feststellung, dass „Modephotographie vor Allem über die Haut funktioniert!“. Wieder was gelernt.

Nun folgte die Stellungnahme der Gegenseite. Agentur V stellt sich und ihr Wirken vor. Auch wenn der Vortrag an sich leider nicht 100%ig die Begeisterung des Themas rüberbrachte, überzeugten aber die Werke und das Schaffen der Agentur. Dabei ist mir wiedereinmal aufgefallen, wie zweischneidig das Schwert von Agenturarbeit in diesem Bereich ist. Man muss ja nicht nur den Kunden bei Laune halten, sondern immer auch wieder alle anderen Mitwirkenden bezirzen. Das ist Stress – aber hier wird das Schaffen von Fotofritzen und ähnlichen wenigstens entsprechend gewürdigt.

Am Ende gab es eine interessante Diskussion um Markenbewusstsein und der Umsetzung und Pflege im Event Bereich. Allerdings gab die Konstellation der Beteiligten leider kein wikrliches Streit-Potential her. So arteten die doch recht spannenden Unterhaltungen am Ende doch eher in ein Plädoyer für eine attraktive Nutzung von Marken im generellen aus. Hängen blieb aber: „Eine Marke sollte an Ihrem Inhalt erkannt werden und nicht nur wenn ein Stempel drauf ist.“ Und dass von Agenuren und Unternehmern zum Thema Markenpflege zu hören, ist schon ein „schickes“ Statement.

Alles in Allem eine interessante Veranstaltung. Vielleicht etwas zu steif für den inhaltlichen Rahmen. Ich hätte mir etwas mehr „Nähe“ der Akteure gewünscht, denn so kam gerade am Ende der jeweiligen Vorträge nicht die Stimmung zum Dikutieren auf. Das wäre aber ganz spannend gewesen, schließlich waren die Anwesenden nicht nur Fachpublikum sondern vielmehr interdisziplinär unterwegs. Denn dafür war die VA ja schließlich auch gemacht.