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Sodann

In Wohltat on 13. Januar 2010 at 1:40 pm

Über das Ja-sagen und andere Arten der Diskreminierung.

Eine ausgewiesene Intelligenz stellt sich in unserer heutigen Zeit doch vor allem so dar, dass der Mensch hinter dem Gesicht sich bemüht, die Ereignisse hinter den Gegebenheiten zu akzeptieren. Das heisst nicht sofort, ob eines bestimmten Umstandes, direkt Schlüsse zu ziehen. Die sich im Endeffekt ja meist eh als verblendet herausstellen.

Als Beispiel fällt mir da ein kurzes Gespräch mit einem Erstsemestler hier in Berlin ein – wobei er aus Neustrelitz kam und es auch mehrmals offen zugab.

Just in dem Moment der Bekenntnis keimte in mir ein Funken Intolleranz auf. Warum? Kann ich bis zum jetzigen Moment nicht sagen. Was ich aber definitiv sagen kann ist, dass es mir im Nachhinein damit nicht allzu Wohl ging. Reue. Vielleicht. Eher der Zweifel an der eigenen (oben beschriebenen) Intelligenz. Manche Menschen können es einfach besser als andere. Ich gehöre nunmehr zu der 2. Sorte. Und gerade deshalb mein Aufruf und Appellatio: Sagt Ja. Denn ein gesundes Maß an Ja-sagen hilft auch mit den schwierigsten Situationen korrekt umzugehen (siehe oben)! Das haben vor allem die sogenannten Cosmopolitans schon immer verstanden. Denn: Wievielen Problemen kann man aus der Welt gehen, wenn man einfach Ja sagt? Prinzipiell und zu allen!

Und das ist das Schöne daran. Und es bedarf garnicht mal sooo viel Intelligenz dafür.

Sodann: Ja.

Nächstes Mal gibt es Lektion 2 zum Thema: Warum kann Google kein Chinesisch – oder einfach: die Geschichte des „Ja, aber“.

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