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Archive for März 2010|Monthly archive page

Jeden Tag… Spiel dir eine Meinung.

In Gute Tat on 18. März 2010 at 3:39 pm

eine gute Tat.

Heute: hingesehen.

Augen auf und aufgemerkt, was gerad passiert ist doch etwas unheimlich. Da traut sich ein Filmemacher an das Tabu „Machtspiel“ heran. Und dass auf eine krasse Art und Weise.

Was kann jetzt noch kommen? Also hingesehen und Meinung bilden. Ist das noch Kunst oder nur Voyeurismus?

Nun aber genug des Nachdenkens und noch was schönes. Ein Fundstück auch zum Thema Spielen. Die Geschichte des Golfens, eigentlich ein nicht so interessantes Thema – nicht aber, wenn Robin Williams seine Version vorträgt.

Interessen und Innen von Welt..

In Wohltat on 8. März 2010 at 4:43 pm

Was macht der Mensch von Welt heute noch nebenher? Oder besser die Frage, was kann er sich noch erlauben nebenher zu tun? Nichts und das ist schlimm. Oder ist da doch noch was?

Früher war das Leben einfacher, wenn einen Menschen die Muse stach, sprang man auf das neu erstandene Fixie, weil es ja eh gesünder und umweltverträglicher und überhaupt ist und so…. und fuhr gen Süden. Dort angekommen, schwamm man oder frau stundenlang mit den Artgenossen der Orcas um die Wette und bräunte sich im Anschluss noch etwas. Heute der Schock: Wer würde sich jetzt noch trauen das Bad mit einem Killerwal zu teilen?? Dabei sind sie doch ganz harmlos. Und so.

aboutpixel.de / glasgrün © Nadine Tinter

Nächste Möglichkeit – ein gepflegtes Pokertunier bei Wodka und Martini im Hyatt in Berlin. Ach wie schön, dass niemand weiß…. Doch, ach herrje, wer kommt denn da die Türe rein und ist sich nicht zu fein zum klaun? Und wieder ist der Tag im A* – so schnell kanns gehn und auch diese Option ist somit leider gestrichen von der Liste der begrenzten Möglichkeiten sich und andern Freude zu bereiten. Wie schlimm. Was für eine Verschwendung.

Nungut denkt man oder frau sich, man oder frau ist ja von Welt – mal sehn was es da noch alles geben tut. Gesagt getan auf dem Weg zur Bahn und hin und weg. Reisen kann ja so schön sein, denkt sich derer Reisende noch und just! im selbigen Moment – hat man die Haltestelle verpennt.

Offenheit der wilden Gegend entgegenbiedernd steigen wir aus. Wir sind schließlich scheiße verdammt nochmal kosmopolitisch und gut erzogen – und so schlimm kann es doch nicht sein!

Kann es doch. Stellt man nüchtern fest. Empfingen.

Man hatte es geahnt.

(Zur Erklärung: Empfingen liegt im Süden und kommt in den Horrorgeschichten vor, die alleinerziehende Mütter aus Prenzl`berg, die ja ehemalig aus Schwaben kommen, Ihren Schößlingen als „No-Go-Area“ mit ins Leben geben. Das gehört zum Repertoir wie Rotkäppchen und der Long Island Icetea.)

Da nähert sich aus weiter Ferne eine Gestalt, mit heller Laterne und strahlt uns an.
Immer näher und näher geraten Licht und Wärme, aus dem Fremden wird ein Einheimischer mit jedem Schritt auf neuer Erde.
Nun treffen sich die Geister, grüßen vorbildlich, wie es sich gehört und weil hier ja auch jeder jeden kennt und es sonst wieder heissen würde „Der grüßt nicht, was für ein Unhold, der ist bestimmt auch noch für die FDPDSPD – oder wie die heissen.“

Deshalb liebe Reisende seid gewarnt:
Zieht man euch den Hut
so tut ihr gut daran
habt ihr es schon vorher gleich getan.

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